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Gkc24-Session: Erwartungen an und Ideen für die GfWM

Aus GfWM Wiki
Erwartungen an und Ideen für die GfWM
Art Session
KnowledgeCamp KnowledgeCamp 2024
Speaker:in Florian Schmuhl


Datum 10.10.2024
Zeit 17:00 bis 17:45 Uhr



KI-Unterstützung GPT-6.1 Sol

Disclaimer: Diese Seite ist KI-generiert, basierend auf einer KI-Zusammenfassung des Transkripts vom vorstehenden Youtube-Video!

Überblick

Die Session versammelte Erwartungen und Ideen zur Weiterentwicklung der GfWM. Im Mittelpunkt standen die Transparenz der Vorstandsarbeit, der Zugang zu Fachgruppen und die Frage, wie Mitglieder Themen, Aktivitäten und passende Ansprechpersonen finden können. Eine ausführliche Diskussion über digitale Kommunikationswege machte deutlich, dass sowohl aktive Zusammenarbeit als auch selbstbestimmte Information unterstützt werden sollen. Zum Abschluss wurden die Anliegen mit Überlegungen aus der Vorstandsklausur abgeglichen; dabei kamen auch offene Austauschformate und die Veröffentlichung von Zuständigkeiten zur Sprache.

Aufbau und Verlauf der Session

Die Session war als offenes Gespräch angelegt. Zu Beginn wurden die Teilnehmenden nach ihren Wünschen an den Verein gefragt. Die Überlegungen des Vorstands sollten bewusst erst danach eingebracht werden, damit sie die Erwartungen der Runde nicht vorab bestimmen.

Aus dem ersten Wunsch nach mehr Transparenz entwickelte sich eine Diskussion über die Zugänglichkeit von Fachgruppen. Anschließend ging es um die unterschiedlichen Gruppenformen, den Austausch zwischen ihnen und die Orientierung neuer Mitglieder. Die Frage nach geeigneten Informationswegen führte zu einer längeren Auseinandersetzung mit Teams und anderen Werkzeugen.

Ein online zugeschaltetes Mitglied brachte Erfahrungen aus einer anderen Fachgesellschaft ein. Dadurch erweiterte sich die Diskussion um unterschiedliche Kommunikationspräferenzen und die Trennung von Mitgliederverwaltung und Informationsverteilung. Zum Ende kehrte die Runde zu konkreten Erwartungen zurück: sichtbare Aktivitäten, Einladungen zu Veranstaltungen und klar benannte Zuständigkeiten im Vorstand.

Transparenz als Grundlage für Beteiligung

Der Wunsch nach Transparenz bezog sich besonders auf den Vorstand. Ein Beitrag machte deutlich, dass die Information über eine stattgefundene Vorstandsklausur allein nicht ausreiche. Gewünscht wurden zeitnahe Einblicke in die Themen, Ziele und Ideen, mit denen sich das Gremium beschäftigt.

Dabei sollte Transparenz nicht bei der Veröffentlichung von Informationen stehen bleiben. Mitglieder wollten Rückmeldung geben, ins Gespräch kommen und erkennen können, ob Unterstützung benötigt wird. Der Vorstand wurde als formal vorgesehenes Gremium beschrieben, dessen Arbeit dennoch gemeinschaftlich durch den Verein unterstützt werden könne.

Im Verlauf der Session erhielt Transparenz weitere Bedeutungen:

  • Sichtbarkeit der vorhandenen Gruppen und ihrer Aktivitäten.
  • Orientierung darüber, welche Themen bearbeitet werden und wo Beteiligung möglich ist.
  • Zugang zu Informationen auch außerhalb der eigenen Arbeitsgruppe.
  • Klarheit darüber, welche Person im Vorstand für ein Anliegen ansprechbar ist.

Diese Anliegen verband die Erwartung, nicht ausschließlich auf persönliche Bekanntschaften angewiesen zu sein. Mitglieder sollten nachvollziehen können, was im Verein geschieht und an welchen Stellen sie ihre Erfahrungen einbringen können.

Offene Fachgruppen und Veröffentlichungen unter dem Vereinsnamen

Erfahrungen mit einem verwehrten Zugang

Ein Mitglied berichtete, nach seinem Eintritt 2017 über etwa zwei Jahre wiederholt versucht zu haben, an einer Fachgruppe zu Kompetenzentwicklung beziehungsweise Kompetenzmanagement teilzunehmen. Es habe den Eindruck gewonnen, dort nicht erwünscht zu sein und möglicherweise als nicht ausreichend qualifiziert betrachtet zu werden.

Der Beitrag stellte dem die Kompetenzen von Quereinsteigenden gegenüber. Erfahrungen und die Bereitschaft, Wissen zu teilen, sollten Beteiligung ermöglichen, auch wenn keine entsprechende formale Qualifikation vorliege. Kritisiert wurde insbesondere, dass eine geschlossene Gruppe unter dem Vereinslabel als Fachgruppe auftrete, ohne anderen Mitgliedern Zugang zu gewähren.

In der Diskussion wurde bestätigt, dass die Problematik geschlossener Gruppen bekannt sei. Zugleich wurde zwischen dem Eindruck mangelnder Anerkennung und anderen möglichen Ursachen unterschieden: Ausschluss könne auch daraus entstehen, dass bestimmte Personen bevorzugt untereinander arbeiten wollten.

Offenheit als mögliche Voraussetzung

Aus Vorstandsperspektive wurde zwischen selbst gewählter Zusammenarbeit und Aktivitäten unter dem Namen der GfWM unterschieden. Menschen könnten in ihrer Freizeit mit selbst gewählten Partnern Ergebnisse erarbeiten. Eine andere Situation entstehe, wenn diese Ergebnisse über die Vereinswebsite zugänglich gemacht würden und damit einen GfWM-Bezug erhielten.

Als möglicher Hebel wurde deshalb vorgeschlagen, Veröffentlichungen über die GfWM an die Offenheit der jeweiligen Gruppe zu knüpfen. Dabei sollte nicht nur die Bezeichnung offen wirken, sondern die Mitarbeit tatsächlich möglich sein.

Dieser Vorschlag war keine bereits beschlossene Regelung. Er wurde als Gegenstand weiterer Diskussion bezeichnet. Die Rückmeldung aus der Session erhöhte jedoch seine Priorität. Außerdem wurde betont, dass eine solche Offenheitsregel dauerhaft gelten müsste.

Gruppenarbeit sichtbar machen und miteinander verbinden

In der Vorstandsklausur waren drei Gruppenformen angesprochen worden: Fachgruppen, Regionalgruppen und Erfahrungsgruppen. Ihre Abgrenzung war noch nicht abschließend geklärt. Erfahrungsgruppen wurden ausdrücklich als eine Form beschrieben, die so noch nicht etabliert sei.

Mit Fachgruppen wurde unter anderem die gemeinsame Erarbeitung und Veröffentlichung von Ergebnissen verbunden. Ihre Entstehung wurde zugleich auf persönliche Interessen und Leidenschaften zurückgeführt. Als Beispiel diente das Thema öffentlicher Dienst: Zwei Interessierte hätten es auf einem Knowledge Camp eingebracht und dort weitere Mitwirkende gefunden.

Mehrere Beiträge forderten stärkere Verbindungen zwischen den Gruppen und den Veranstaltungen des Vereins. Fachlich aktive Mitglieder sollten ihre Inhalte bei der zentralen Jahresveranstaltung vorstellen, zur Diskussion stellen und Rückmeldungen aufnehmen. Als positives Beispiel wurde eine Session in Potsdam genannt, in der Erfahrungen zum Thema Kompetenzen offen diskutiert worden seien.

Auch Regionalveranstaltungen wurden als geeignete Orte für Beiträge aus Fachgruppen gesehen. Dort würden Themen und Referierende gesucht; die im Verein erarbeiteten Inhalte könnten dieses Angebot bereichern. Digitale Beteiligung erleichtere solche Verbindungen, ohne persönliche Treffen vollständig zu ersetzen. Für lokale Gruppen wurde Präsenz weiterhin als besondere Form des Austauschs hervorgehoben.

Als bestehende formale Anforderung wurde die Berichterstattung in der Mitgliederversammlung genannt. Ein Beitrag betonte, dass auch Berichten dialogisch verstanden werden sollte.

Orientierung und Vernetzung für neue Mitglieder

Aus Sicht neuer Mitglieder blieb unklar, welche Möglichkeiten die GfWM insgesamt bietet. Persönliche Gespräche könnten erste Kontakte schaffen, anschließend aber wieder versanden. Auch die Unterschiede zwischen den Gruppenformen seien nicht ohne Weiteres erkennbar.

Ein Vorschlag war, die Themen, die den Verein beschäftigen, deutlicher sichtbar zu machen, gegebenenfalls als längere Themenliste. Dahinter stand die Frage, wie eigene berufliche Interessen an organisatorischer Transformation und Wissen in die Vereinsarbeit eingebracht werden können. Als unmittelbare Möglichkeit wurde ein Gespräch mit einer Regionalgruppe empfohlen.

Ein weiterer Beitrag beschrieb den Bedarf nach niedrigschwelliger Vernetzung: Wer eine Frage habe, sollte nicht erst mehrere Personen kontaktieren müssen, um eine möglicherweise passende Ansprechperson zu finden. Ebenso sollte erkennbar sein, ob andere Mitglieder über dasselbe Thema nachdenken.

Damit ging es nicht nur um fertige Gruppenangebote. Gewünscht wurde auch ein Raum für offene Fragen, Themenideen und gemeinsames Nachdenken. Die Community sollte stärker genutzt werden können, um Erfahrungen zusammenzuführen und miteinander an Themen zu arbeiten.

Kommunikation zwischen Zusammenarbeit und selbstbestimmter Information

Anforderungen statt vorschneller Werkzeugentscheidung

Ein Mitglied sprach sich deutlich für die vorhandene Nutzung von Office 365 und Teams aus. Es beschrieb Benachrichtigungen, auswählbare Kanäle und die Möglichkeit, Beiträge bei Gelegenheit zu lesen, als hilfreich. Zugleich wurde bedauert, dass die vorhandenen Angebote wenig aktiv genutzt würden.

Dem stand die Beobachtung gegenüber, dass Teams durch seine Gruppenstruktur Silos bilden könne: Wer einer Gruppe nicht angehöre, bekomme deren Aktivitäten nicht mit. Ein übergreifender Überblick sei deshalb eine eigene Anforderung.

Die Diskussion unterschied mehrere Bedürfnisse:

  • Zeitnahe Information während gemeinsamer Planung und Arbeit.
  • Zugriff auf Dokumente und Abstimmung innerhalb einer Gruppe.
  • Auswahl von Themen, die persönlich interessieren.
  • Übersicht über Möglichkeiten zur Mitarbeit, ohne ständig Echtzeitmeldungen zu erhalten.

Der Newsletter wurde als bestehender Informationsweg genannt; seine Erscheinungsweise wurde im Gespräch auf vierteljährlich korrigiert. Die Moderation lenkte die Diskussion schließlich von technischen Einzelheiten weg. Entscheidend seien mehr veröffentlichte Informationen sowie die Möglichkeit, diese selbstgesteuert zu abonnieren oder wieder abzubestellen.

Unterschiedliche Präferenzen und praktische Grenzen

David, seit etwa einem halben Jahr Mitglied der GfWM und zugleich im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik, berichtete von ähnlichen Herausforderungen. Manche Mitglieder wollten Informationen per E-Mail, andere einen separaten Kanal; wieder andere lehnten ein zusätzliches Werkzeug ab.

Er stellte die Frage, wie Hol- und Bringschuld definiert und kommuniziert werden könnten. Mitglieder sollten Informationen nach eigenen Interessen filtern können, wofür die Organisation passende Zugänge bereitstellen müsse.

Für die GfWM wurde außerdem eine konkrete Lizenzgrenze genannt: Maximal 300 verfügbare Lizenzen stünden einer höheren Mitgliederzahl gegenüber. Ein Zugang für alle lasse sich daher nicht einfach voraussetzen. Unabhängig vom Werkzeug brauche es zudem tatsächliche Aktivität. Als mögliche Anforderung an Fachgruppen wurde genannt, wenigstens Benachrichtigungen über ihre Arbeit zu veröffentlichen.

Mitgliederverwaltung und Informationsverteilung trennen

Als bereits getroffene Entscheidung wurde benannt, Mitgliederverwaltung und Informationsverteilung künftig zu trennen. Verwaltung, Abrechnung und Zahlungsstatus seien andere Aufgaben als der Austausch über wechselnde Themen und Aktivitäten.

Diese Trennung wurde mit der bisherigen Analyse von Softwareangeboten begründet. Eine gemeinsame Lösung könne erneut eine Bindung an einen kommerziellen Dienstleister bedeuten. Zugleich gebe es im Vorstand Interesse daran, funktionierende Open-Source-Lösungen zu stärken. Maßgeblich bleibe aber, dass eine Lösung praktisch funktioniere und die Mitglieder erreiche.

Der Austausch mit der anderen Fachgesellschaft lieferte zusätzliche Vergleichspunkte. Eine dort betriebene Mastodon-Instanz wurde als öffentliches Angebot für den Austausch mit einer größeren Community beschrieben, nicht als Ersatz für ein Intranet. HumHub wurde als mögliches Kommunikationswerkzeug zur weiteren Betrachtung genannt. Eine konkrete Auswahl für die GfWM wurde in der Session nicht getroffen.

Weitere Vorhaben und konkrete Wünsche

Zum Abschluss wurden die Diskussionsthemen mit den Überlegungen der Vorstandsklausur verbunden. Genannt wurden offene Calls beziehungsweise ein virtuelles Plenum für Mitglieder, das Aufräumen der Website, der Umgang mit den Gruppenformen sowie nationale und internationale Kooperationen. Als übergeordnete Ziele wurden ein klares, professionelles Fundament und die Stärkung der gesellschaftlichen Bedeutung von Wissensmanagement und Wissensarbeit benannt.

Aus der Runde kam der Wunsch nach einzelnen Einladungen zu Regionalveranstaltungen mit direktem Einladungslink. Damit sollte Beteiligung möglich werden, ohne regelmäßig selbst die Website prüfen zu müssen.

Ein weiterer konkreter Wunsch betraf die Zuständigkeiten im Vorstand. Diese öffentlich zu machen, wurde ausdrücklich zugesagt. Zwar sollten Anfragen intern geteilt werden; der aktuelle Besprechungsrhythmus könne jedoch zu einer Bearbeitungszeit von bis zu zwei Wochen führen. Direkt die zuständige Person anzuschreiben, könne schnellere Klärung ermöglichen.

Zum Ende wurde auf noch verfügbare Barcamp-Sessions am folgenden Tag hingewiesen. Wer ein dringendes Thema habe, könne es dort einbringen. Auch die Möglichkeit einer neuen themengebundenen Gruppe wurde ausdrücklich angesprochen.

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