Wissensmanagement
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Wissensmanagement (kurz WiMa oder WM; englisch Knowledge Management) ist die gezielte Gestaltung von Rahmenbedingungen und Prozessen in einer Organisation unter besonderer Berücksichtigung des Produktionsfaktors Wissen. Im Mittelpunkt steht dabei, individuelles Wissen zu schaffen, zu vernetzen und es in Wertschöpfungsprozessen anzuwenden.[1]

Hierbei kann langfristig ein Wissenskreislauf der Wissensidentifikation, -generierung, -verteilung / -nutzung und -bewahrung entstehen.[2]
Das primäre Ziel eines Unternehmens sollte dabei die Förderung einer Unternehmenskultur sein, in welcher die Menschen offen miteinander umgehen und das Wissen gerne untereinander teilen. Diesem Zielbild steht in den meisten Unternehmen häufig immer noch eine „Wissen ist Macht”-Kultur gegenüber, in welcher Personen das Teilen von Wissen scheuen, um so eine vermeintlich stärkere Position gegenüber Kollegen einzunehmen, da mehr eigenes Wissen meist zu einer besseren monetären Entlohnung und einem höheren Selbstwertgefühl der Personen beiträgt.
Siehe auch
- Wissensmanagement-Mindmap der GfWM
- Vergleich von Wissensmanagement-Veranstaltungen
Weblinks
- ProWis Methodensammlung
- umfangreiche (freie) Themensammlung zum Wissensmanagement
- Wissensmanagement-Wiki des BMKÖS Österreichs
Einzelnachweise
- ↑ D-A-CH Wissensmanagement Glossar
- ↑ MESCHEDER Bernhard und Christian SALLACH, 2012. Wettbewerbsvorteile durch Wissen [online]. Knowledge Management, CRM und Change Management verbinden. Heidelberg: Springer Gabler [Zugriff am: 07.06.2023]. ISBN 978-3-642-27896-9. Verfügbar unter: https://doi.org/10.1007/978-3-642-27896-9